Interview: Die Augen sind Spiegel der Seele

„Kleiner Eingriff mit großer Wirkung“

Mannheimer Morgen, 30.06.2013

In seiner Klinik für Ästhetisch Plastische Chirurgie Rhein- „Kleiner Eingriff mit großer Wirkung“ Neckar in Ludwigshafen bietet Dr. Martin Koschnick (Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie) ein facettenreiches Spektrum an ästhetischen Korrekturen an. Zu seinen Spezialgebieten zählt die Korrektur hängender Augenlider und Tränensäcke.


Herr Dr. Koschnick, immer mehr Frauen und Männer lassen ihre Augenpartie korrigieren. Worauf führen sie die gestiegene Nachfrage zurück?

Dr. Martin Koschnick: Den Augen kommt im persönlichen Empfinden eine hohe Bedeutung zu. Ein Blick kann verzaubern, verführen, entwaffnen. Wache, leuchtende Augen werden mit Tatkraft, Vitalität und Entschlossenheit assoziiert. Sie sind gewissermaßen der Spiegel der Seele.

Falten, Schlupflider oder Tränensäcke lassen einen Menschen – völlig zu Unrecht – abgespannt und müde wirken. Sie können aber mit einem kleinen Eingriff nachhaltig korrigiert werden.

Muss man vor diesem Eingriff Angst haben?

Koschnick: Angst ist völlig unbegründet. Um das klarzustellen: Es handelt sich um einen Eingriff im Umfeld des Augapfels, aber nicht am Auge selbst.

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Was wird genau gemacht?

Koschnick: Man muss unterscheiden zwischen einem Eingriff am Oberlid und am Unterlid. Am Oberlid bildet sich bei vielen Menschen mit zunehmendem Alter ein Hautüberschuss. Das trifft manche Menschen schon mit Mitte 30! Es führt dazu, dass das Lid hängt und den Blick beeinträchtigt. Mit einem kleinen Schnitt in der Lidfalte nehmen wir die überschüssige Haut weg und straffen den Lidmuskel. Falls erforderlich, können wir gleichzeitig zu tief hängende Brauen korrigieren und Fettdepots entfernen.

Das Resultat ist ein offener und strahlender Blick.

Und am Unterlid?

Koschnick: Hier hadern viele meiner Patienten mit sogenannten Tränensäcken. Der Begriff ist übrigens missverständlich: Tränensäcke sind nicht mit Flüssigkeit gefüllt, sondern werden von Fettgewebe hervorgedrückt. Dies können wir wegnehmen oder umverteilen, falls es unterhalb der „Tränensäcke“ fehlt. Oft genügt auch ein kleiner Schnitt an der Innenseite des Unterlids, ist also nach der OP unsichtbar.

Auch Falten um die Augenwinkel werden häufig durch eine Straffung korrigiert …

Koschnick: … wobei ich hier sorgfältig prüfe, ob es sich nur um Lachfältchen handelt. Entscheidend ist die Sichtbarkeit der Fältchen bei einem neutralen Blick. Sind sie dann nicht oder kaum zu sehen, rate ich von einer Operation ab und empfehle eher eine Behandlung mit Botox, Eigenfett oder Hyaluronsäure, mit der Lachfältchen, die sogenannten „Krähenfüße“ gemildert werden können. Bei stärkerer Faltenbildung kann natürlich auch überschüssige Haut entfernt werden.

Ist für eine Lidkorrektur eine Vollnarkose notwendig?

Koschnick: Das Risiko einer Vollnarkose steht in keinem Verhältnis zum Risiko
beim Eingriff. Ich spreche die Anästhesie individuell mit meinen Patienten
ab.

In der Regel rate ich zu einem leichten Beruhigungmedikament und
einer lokaler Betäubung. Denn der ambulante Eingriff dauert insgesamt
nur eine Stunde – an beiden Augen.

Was muss man nach dem Eingriff beachten?

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Dr. Martin Koschnick

Koschnick: Der Patient muss sich abholen lassen, aus Sicherheitsgründen wegen des Beruhigungmedikaments. Der Schnitt wird mit einem haardünnen Faden genäht und mit einem Pflasterstreifen abgeklebt, was beides nach fünf Tagen entfernt wird. Dann ist kaum mehr was zu sehen und der Patient meist wieder salonfähig. Während der fünf Tage lässt sich das Pflaster am besten mit einer Sonnenbrille kaschieren.

Gestatten Sie mir noch eine Bemerkung: Es gibt meiner Meinung nach keinen vergleichbar kleinen Eingriff mit einer solch großen Wirkung.

Gerne berate ich zu diesem und anderen Themen der Ästhetisch Plastischen Chirurgie. Terminanfragen können hier gestellt werden.

Vielen Dank für das Gespräch!

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